Digitale Transformation: Was der Wandel für Unternehmen bedeutet


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Die Digitale Transformation hat die Wirtschaft erfasst. Die Zahl der Unternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren, steigt und viele Firmen haben erkannt, dass die Veränderung vor keiner Branche haltmacht.

Unternehmen und öffentliche Institutionen fragen sich gleichermaßen, was es dazu braucht, diesen Übergang in die neue Wirtschaftswelt zu meistern. Die richtige Herangehensweise ist dabei entscheidend. Dazu gehört auch, betriebsinterne Strukturen und Hierarchien zu hinterfragen. Dafür notwendig ist eine allgemeine Aufgeschlossenheit für Neues – und viel Flexibilität.

Agiles Unternehmen als Ziel

Ziel des Wandlungsprozesses ist das Idealbild eines agilen Unternehmens. In agilen Unternehmen wird der Wandel zur Routine, um sich schnell und flexibel neuen Herausforderungen, Märkten und Umweltveränderungen anzupassen. Neben fachlichen und digitalen Kompetenzen rücken deshalb auch soziale Kompetenzen ins Blickfeld. Es gilt also, das Personal aktiv am Wandlungsprozess zu beteiligen und für das digitale Zeitalter zu qualifizieren.

 

Qualifizierungsoffensive am Arbeitsmarkt

Roboter-Arme am leeren Fließband

Roboter-Arme am leeren Fließband

Auf die verändernden Bedingungen durch die Digitalisierung und Industrie 4.0 hat der Gesetzgeber zum Jahresbeginn 2019 mit der „Qualifizierungsoffensive am Arbeitsmarkt“ reagiert. Ein wesentlicher Teil dieser Qualifizierungsoffensive ist das neue Qualifizierungschancengesetz (QCG). Das QCG ermöglicht durch sehr umfangreiche Fördermittel der Agentur für Arbeit, auf die Zukunftsanforderungen der Unternehmen zu reagieren und die Beschäftigten passgenau weiterzubilden.

Je nach Unternehmensgröße und unterschiedlichen Bildungsangeboten sind für Lehrgangskosten und den gleichzeitig entstehenden Lohnausfall Zuschüsse von bis zu 100 Prozent möglich. Unternehmen sollten deshalb jetzt aktiv werden. Wer diese Unterstützung nicht annimmt, verschläft die Zukunft des eigenen Unternehmens.

 

Lernbereitschaft als Triebfeder

Um auch in Zukunft am Markt bestehen zu können, müssen Arbeitgeber auf die Veränderungen durch die Digitalisierung reagieren. Neben Investitionen in Technik muss ebenso viel Wert auf Investitionen in Know-how gelegt werden. Lebenslangens Lernen und Weiterbildung werden immer wichtiger. Die individuelle Bereitschaft der Beschäftigten, an Weiterbildungen teilzunehmen, steigt, wenn dies vom Arbeitgeber aktiv angeboten und befürwortet wird.

 

Qualifizierte Mitarbeiter bringen Unternehmen voran

Zudem besteht die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Qualifizierung der Beschäftigten einzuleiten. Die richtigen Mitarbeiter mit zeitgemäßen Kenntnissen und Fähigkeiten sichern die Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft. An der Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten führt kein Weg vorbei. Sonst droht langfristig der totale Stillstand.
Durch das Qualifizierungschancengesetz wird erstmals die Weiterbildung Beschäftigter unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße gefördert.

 

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