Eigenmarketing – Wie vermarkte ich mich selbst?


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Sichtbarkeit und Bekanntheit sind die ersten Stufen des Eigenmarketings

 

Wer auf dem Arbeitsmarkt mit seinen Stärken sichtbar ist, hat bessere Chancen, den Job zu finden, der den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Wer es gar schafft, mit Eigenmarketing in einem Gebiet als Marke erkannt zu werden, dem stehen die Türen offen. Sich selbst zu vermarkten, also Selbstmarketing zu betreiben, bedeutet Mechanismen und Ansätze aus dem Bereich des Marketings auf die eigene Person anzuwenden und so am Aufbau der eigenen Marke zu arbeiten.

Schärfen Sie Ihr Profil

Wer schnell mit einer bestimmten Kompetenz oder Können in Verbindung gebracht werden will, muss sein Profil schärfen. Dazu hilft es, die eigenen Fertigkeiten und Erfahrungen einer Analyse zu unterziehen. Was kann ich besonders gut und womit konnte ich in der Vergangenheit Erfolge feiern?

So kristallisiert sich ein Markenkern heraus, der Sie besonders macht. Spezialisten fällt das Formulieren eines klaren Profils leichter als Allroundern. Doch auch diese können mit der Breite ihrer Kenntnisse und Erfahrungen punkten.

Ziele kennen und verfolgen

Wenn Sie Ihr Profil geschärft und mehr über sich und Ihre Fähigkeiten wissen, können Sie diese mit Ihren Zielen abgleichen. Selbstverständlich muss auch das Ziel klar vor Augen sein. Dann können Sie überlegen, welche Punkte Ihres Profils positiv beim Erreichen des Ziels eingesetzt werden können. Konzentrieren Sie sich dabei auf das Wesentliche und genau auf die Punkte, die Ihnen konkret helfen, Ihr Ziel zu erreichen.

Tue Gutes und rede darüber

Betreiben Sie Eigen-PR. Die nächste Aufgabe ist, Ihre besonderen Kompetenzen auf dem Personalmarkt sichtbar zu machen. Wer Gutes tut und vieles kann, muss also daran arbeiten, dass andere davon erfahren. Sie betreiben also Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache: Ich-PR. Erst mit der Aufmerksamkeit von außen kommt der Erfolg.

Beteiligen Sie sich an Online-Foren zu Ihrem Thema oder besuchen Sie entsprechende Veranstaltungen oder Netzwerktreffen. Dort können Sie Kontakte knüpfen und Ihren Namen in den Köpfen verankern. Wenn Sie Spezialist für ein Thema sind, lassen auch Fachbeiträge aufhorchen – oder der eigene Blog im Internet, in dem Sie unbegrenzt Ihr Wissen darstellen können.

Machen Sie sich im Internet sichtbar

Die Sichtbarkeit im Internet ist entscheidend. Denn sehr häufig findet die erste Suche nach geeigneten Kandidaten im Internet statt. Wer bei Google zu finden ist, sollte darauf achten, dass nicht unangemessene Fotos oder Einträge ein schlechtes Bild auf Sie werfen. Im Gegenzug können gezielt Informationen oder Fotos zur Person sichtbar gemacht werden, die sie im besten Lichte zeigen.

Die Online-Präsenz zählt

Dabei sind Online-Präsenzen in den beruflichen Online-Netzwerken LinkedIn oder Xing von Vorteil. Für viele Personalverantwortliche oder auch beauftragte Personalberatungen sind diese beiden Netzwerke die erste Anlaufstelle, wenn es um die Besetzung offener Stellen geht.
Wer diskussionsfreudig ist, kann sich auch mit einer aktiven Beteiligung in Twitter kompetent zeigen.

Online nicht auffindbar? Personalverantwortliche werden skeptisch

Bei der Darstellung der eigenen Person bei Facebook oder Instagram sollte jedoch wieder darauf geachtet werden, dass kein zu privates Material öffentlich zur Schau gestellt wird. Auf der anderen Seite gibt es bereits Erhebungen, die zeigen, dass Personalverantwortliche skeptisch reagieren, wenn ein Kandidat online nicht zu finden und in keinem der genannten Netzwerke vertreten ist. Hier stellt sich die Frage, inwieweit der Bewerber noch auf der Höhe der Zeit ist.

Eigenmarketing: Sie können nur gewinnen

Es ist nicht nötig, für gutes Selbstmarketing zum Blender oder Schaumschläger zu werden. Es kommt vielmehr darauf an, die Kompetenzen und das Know-how sichtbar zu machen. Übertriebene Bescheidenheit ist dabei fehl am Platz. Mut gehört dazu. Sie können nichts verlieren, nur gewinnen.

 

 

 

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Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

 

 

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